Tipps für Bloganfängerinnen – Mach dich sichtbar! #Blogparade #InWoche

Mal wieder bin ich über Gitte Härters wundervollen Blog bei einer Blogparade gelandet: Martin Grünstäudl ruft auf, Tipps für Bloganfängerinnen ins Netz zu weben.

Spannend, denn ich wurde erst vor kurzem in anderer Runde gebeten, einen Vortrag über das „Wie und Warum des Bloggens“ zu halten. Hab ich natürlich gemacht. Auch wenn ich zuerst dachte „Hilfe, was hab ich denn dazu schon zu sagen?!“. Ich blogge ja selbst erst seit 8 Monaten.

Ich denke, gerade wenn die Erinnerungen ans eigene Anfangen noch frisch sind, kann eine wertvolle Tipps geben. Und erst recht, wenn sie um die Fehler weiß, die sie selbst macht ;)

Falls du dich jetzt wunderst, warum mein Artikel nur für BloganfängerINNEN sein soll…

Zum einen habe ich tatsächlich einen Tipp, der für Frauen in anderer Weise relevant ist als für Männer.

Zum anderen habe ich mich so über die #InWoche gefreut, dass ich diesen Artikel jetzt – auch wenn die Woche schon vorbei ist – in der weiblichen Form schreibe. Luise Pusch zu Ehren. Hier gibt’s Hintergrundinfos zur #InWoche.

Und hier nun also meine Tipps, kurz und knackig. Für meine Verhältnisse zumindest ;)

Bevor du anfängst zu bloggen:

Nimm deinen Impuls „Auja, vielleicht will ich bloggen?!“ ernst.

Frage dich, welches Thema dir am Herzen liegt. Und zwar so sehr, dass du damit die Welt beglücken willst. Langfristig. Naja, zumindest mal für ein, zwei Jahre.

Finde heraus, welche Ziele du für dieses Thema erreichen willst: Was ist dir an deinem Thema wichtig? Was soll die Welt darüber wissen? Was soll sich für dein Thema evtl. verändern durch dein Bloggen?

Ergründe deine Motive: Was ist es, das dich das Bloggen attraktiv finden lässt? Was gefällt dir an der Vorstellung, Bloggerin zu sein? Warum willst du genau über dieses Thema bloggen und nicht über ein anderes? Deine  Motive sind es, die dich langfristig am Ball bleiben lassen. Deshalb lohnt es sich, sie zu kennen.

Informiere dich über Voraussetzungen fürs Bloggen. Dafür gibt es unzählige Quellen im Netz. Hier sind einige, die mir geholfen haben: Gitte Härter, Jonas‘ Blogkiste, Darren’s Problogger-Blog, Sandra Messer’s unschlagbare Technik-Anleitungen, Vladislav’s affenblog.

Stöbere in anderen Blogs. Schau, wie andere Bloggerinnen arbeiten. Hier habe ich im Rahmen eines Blogstöckchens beschrieben, wie ich blogge. Über den Link in dem Artikel kommst du zu vielen anderen Bloggerinnen.

Danach werde konkret und triff deine Entscheidungen: Was brauche ich? Wie geht was? Was muss ich beachten? Will ich alleine oder mit anderen zusammen bloggen? Welche Technik passt für mich? usw.

Wenn du dann angefangen hast:

Lies andere Blogs. Vor allem solche zu deinen Themen. Und kommentiere.

Vernetze dich mit anderen Bloggerinnen: direkt über eure Blogs, via Twitter, Facebook & Co., über blognetz.com etc.

Beteilige dich an Blogparaden oder Blogstöckchen. Das erleichtert den Einstieg in die Blogwelt und du vernetzt dich auf schöne – gebende – Art.

Probier dich aus.

Frag andere Bloggerinnen, wenn du dir unsicher bist.

Tu, was dir Spaß macht.

Kümmere dich erstmal nicht ums „Richtigmachen“.

Kümmere dich auch erstmal nicht um Zugriffs-Statistiken und sowas.

Gib dir Zeit, deinen Stil zu finden.

Schreib deine Meinung, deine Ansichten, deine Werte, deine Fragen in die Welt hinaus.

Mach dir bewusst, dass du dich mit dem Bloggen sichtbar machst: Je näher und wichtiger dir dein Thema ist, desto klarer wirst du deine Meinung schreiben. Das ist gut so! Allerdings machst du dich damit auch angreifbar. Eine Teilnehmerin bei meinem Vortrag sagte dazu: „Wer sich einsetzt, setzt sich aus!“ (Danke Anna!). Diejenigen, die mit ihrem Engagement an bestehenden Werten rütteln, wissen, wie gefährlich das werden kann. Frauen ganz besonders. Hier habe ich schonmal genauer darüber geschrieben. Ich finde, Bloggen ist eine wunderbare Übung darin, sich zu zeigen. Und tut uns einfach gut!

Hier kannst du lesen, wie ich zur Bloggerin wurde: „Ich erzähle meine BlogGeschichte“.

Danke für die Blogparade, Martin!

(So viel generisches Femininum gab’s jetzt gar nicht. Schade;)…)

Ina Machold
DREILAND | Potenziale nutzen. Nachhaltig.

»Poten­ziale nach­hal­tig zu nut­zen, heißt, die Per­sön­lich­keit zu ent­fal­ten.
Die Per­sön­lich­keit als Mensch und die Per­sön­lich­keit als Orga­ni­sa­tion.«

Ich unterstütze seit 1996 Menschen darin, ihre persönlichen, beruflichen und politischen Potenziale zu entfalten.
Themenfelder: Kommunikation | Konflikte | Ziele

Unternehmen und Organisationen verändern durch meine Arbeit ihre Kultur.
Unternehmensprozesse: Führung | Kompetenz Management | Diversity Management

Diplom-Pädagogin und Mediatorin
Autorisierte Prozessberaterin für KMU bei unternehmensWert:Mensch
Mehr über meine Erfahrung, Arbeitsweise und Werte auf der DREILAND Website.