Heute ist GeschenkeTag. Ganz ohne Grund.

Wow, was ist heute nur los?!

Ich so: mach meine Sachen, Steuerunterlagen zum Beispiel, Anfragen beantworten, ein eMail-Coaching. Privates. Zwischendurch schau ich auf Facebook und Twitter vorbei. Und auf einmal, als ich schon meinen Feierabend eingeläutet habe, geschehen seltsame Dinge:

Ohne, dass ich irgendwas Besonderes getan hätte, purzeln die schönsten Anerkennungsgeschenke über Twitter zu mir…

@Think_Bishnoi nötigt beinah ihre Follower, genauer, nur die VIPs unter ihnen ;), mir zu folgen:

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Die Respektspezialistin @schoebitz tut es auch. Seht mal:

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Und der Geschenkekorb ist damit noch nicht leer: danach beginnen Menschen mir einfach so zu folgen. Interessante, tiefgründige Menschen. Menschen, die sich für einen guten Umgang mit Tieren einsetzen. Menschen, die vegan leben, weil sie das Leid von Menschen und Tieren beenden wollen und ihre Verantwortung ernst nehmen. Menschen, die sich für andere Menschen einsetzen. Zum Beispiel. Sie folgen mir nun, einfach so.

Eine von ihnen mag den Satz, den ich in meinem Twitterprofil stehen habe:

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@entfaltungRAUM twittert für ein gutes Leben

Ja, ich habe versucht, das, was ich so an bunter Mischung ins Twitterland schicke, in einen griffigen Satz zu bringen. Meine Tweets haben mit den Rechten (oder eben, wir leben ja in einer Realität: mit der Missachtung der Rechte) von Lebewesen zu tun.

Ich twittere zu Feministischem, Tierschützendem, LSBTI-Lebensformenanerkennendem, Weltverbesserndem oder was ich dafür halte (jaaa, da ist sie wieder, die Idealistin in mir ;))… und manchmal auch was kleines über die Tiere, die mit mir leben. Ihr wisst schon #catcontent. #Meerschweinchencontent gibt’s noch nicht als Hashtag.

Ich wünsche mir einfach, dass alle Lebewesen ein gutes Leben führen können. So weit sind wir davon entfernt. So weit. Und so schwer tun wir uns, selbst ein gutes Leben zu führen. Gerade diejenigen, die mit Mitgefühl in der Welt unterwegs sind.

Umso wichtiger ist mir, meinen Teil an Verantwortung dafür zu übernehmen, besonders als Unternehmerin.

Deshalb unterstütze ich mit meiner Arbeit Menschen darin, sich besser zu verständigen. Besser mit sich selbst und anderen umzugehen. Ich tue das, indem ich Kommunikationstrainings und Mediation (einvernehmliche Konfliktlösung) anbiete und bei der (beruflichen) Orientierung begleite. Die Vision vom „guten Leben für alle“ ist das Grundmotiv meines beruflichen Handelns.

Deshalb verbreite ich via Facebook und Twitter Infos, die darauf abzielen, das Leben zu einem guten Leben zu machen. Für alle. Eine Petition für ein Wildtierverbot im Zirkus, kritische Stimmen zur „Pinkifizierung“ (nicht nur) am Internationalen Mädchentag, einen Bericht über die erfolgreiche Rettung einer Bärin aus schlimmsten Umständen, einen #Freundschaftskuss nach Russland, wenn mal wieder Lesben, Schwule oder anders L(i)ebende diskriminiert werden…

Ich bin überzeugt: es kann uns Menschen nicht gutgehen, solange wir gedanken- und respektlos Fleisch von gequälten Tieren essen oder Menschen in Not für unsere Bequemlichkeit ausbeuten. Ich meine mit „gutgehen“ nicht deine oder meine körperliche Gesundheit. Ja, die leidet auch. Ich meine damit das gesamte System Menschsein. Denn wir alle hängen doch von einander ab. Wir alle, egal welches Lebewesen, atmen die gleiche Luft.

Das klingt jetzt doch a bisserl sehr nach Heileweltsäuselei? Scheint so, ist aber nicht.

Mit ist klar, dass wir alle voneinander leben. Ein Leben kann nicht existieren, ohne ein anderes Leben zu zerstören. Oft haben wir beim Zerstören von Leben nur die Wahl zwischen zwei Übeln: die Creme mit Palmfett, mit deren Kauf ich dazu beitrage, Lebensräume zu vernichten, oder die, deren Hersteller Tierversuche macht. Der Schuh, den ich mir leisten kann, für den Menschen in anderen Ländern für einen Hungerlohn ihr Leben riskieren, oder nasse Füße. Der Kuchen, der Milch enthält, für den mindestens zwei Wesen gelitten haben: eine Kuh und ihr Kalb, oder märtyrerhafter Verzicht (den ich für ungesund halte; im Gegensatz zum bewusst und frei gewählten Verzicht).

Aber es macht einen Unterschied für mich, ob wir das halt einfach so machen, ohne darüber nachzudenken, was wir anrichten mit unserem Tun. Oder ob wir das in einer Haltung von Respekt und Dankbarkeit tun. Zumindest ab und zu.

Das ungefähr steckt für mich in dem Satz.

„Schätzelein, du musst nichts tun, um Anerkennung zu bekommen!“

Neben der Freude über die Anerkennung, die mir heute zugezwitschert wurde, meldete sich doch tatsächlich eine wohl bekannte Stimme, die sich fragte, womit ich dieses Beschenktwerden denn nun verdient hätte. Aha, die Nummer.

Nach einer Weile – endlich –  mischte sich eine andere, mir immer vertrauter werdende Stimme ein, die mich freundlich aber bestimmt darauf aufmerksam machte, dass ich ÜBERHAUPT NICHTS tun muss, um anerkannt zu werden. NICHTS. Einfach Sein. Das reicht.

Was für ein Geschenk!

Danke an euch alle, dir ihr mir diesen kleinen inneren Prozess beschert habt und mich meinem persönlichen guten Leben ein Stück näher bringt!

Welche Situationen hast du erlebt, in denen dir ganz überraschend Anerkennung, Wertschätzung, Liebe, Gesehenwerden geschenkt wurde? Lasst uns diese Beispiele hier teilen, ich würde mich freuen!

Ina Machold
DREILAND | Potenziale nutzen. Nachhaltig.

»Poten­ziale nach­hal­tig zu nut­zen, heißt, die Per­sön­lich­keit zu ent­fal­ten.
Die Per­sön­lich­keit als Mensch und die Per­sön­lich­keit als Orga­ni­sa­tion.«

Ich unterstütze seit 1996 Menschen darin, ihre persönlichen, beruflichen und politischen Potenziale zu entfalten.
Themenfelder: Kommunikation | Konflikte | Ziele

Unternehmen und Organisationen verändern durch meine Arbeit ihre Kultur.
Unternehmensprozesse: Führung | Kompetenz Management | Diversity Management

Diplom-Pädagogin und Mediatorin
Autorisierte Prozessberaterin für KMU bei unternehmensWert:Mensch
Mehr über meine Erfahrung, Arbeitsweise und Werte auf der DREILAND Website.