Diversity ist immer! #supportingdiversity

Ich habe unterzeichnet! Die Charta der Vielfalt ist jetzt Teil meiner unternehmerischen Aktivitäten – ich freue mich! Hier kannst du nachlesen, was die Charta im Wortlaut beinhaltet.

Nicht, dass mein Commitment für die Vielfalt Grundlegendes ändern würde an dem, was ich tue, schreibe, denke. Denn:

Die Vielfalt ist mir Herzensanliegen und Leitmotiv

Ich setze mich ein für eine Welt, in der jedes Wesen sein darf. Das sein, was und wie es ist. In der jedes Wesen für das, was es ist und tut und braucht und kann und nicht kann, respektiert wird. Das ist meine Utopie und gleichzeitig der Rote Faden in meiner Arbeit.

Ein Schlüssel dazu ist unser Umgang mit der Vielfalt: wenn wir unsere eigene »Vielfalt l(i)eben«, können wir auch der Vielfalt in der Welt offener begegnen. So entsteht ein RAUM, in dem alles, was wir sind, gleichWertige Ressource ist: wo wir geboren sind, ob wir männlich, weiblich, beides oder anderes sind, wen wir lieben, welches Handicap wir haben, wie wir (aus)gebildet sind, woran wir glauben oder nicht, wie reich wir sind an Erfahrung, Intellekt, Besitz, Kreativität, Wissen, Können, Status, Kraft.

Die Vielfalt ist der Kern meines Slogans

Vor etwa einem Jahr habe ich nach intensiver Auseinandersetzung das, was ich seit langer Zeit mit mir selbst und mit anderen Menschen arbeite, in einen Satz gegossen:

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Ich bin überzeugt, dass wir das, was wir sind, dann zur Entfaltung bringen können, wenn wir fähig und bereit sind, uns selbst in unserer Vielfältigkeit und Widersprüchlichkeit  anzunehmen und zu mögen. Mit „uns“ meine ich zum einen jeden einzelnen Menschen und zum anderen Unternehmen und Organisationen. Wir alle sind bunt. Manch einem/einer sind wir vielleicht zu schrill, zu knallig, zu violett-lastig oder graugetönt in der Farbgebung. Unbequem, anstrengend, herausfordernd. Oder wir beobachten immer wieder Missverständnisse und Konflikte zwischen den Korallroten und den Kobaltblauen in unseren Reihen.

Wir ticken leider so, dass wir dieses Störende gern beseitigen wollen. Was nicht passt, wird passend gemacht. Oder eliminiert. Die persönliche Eigenschaft, eine Verhaltensweise, das Team, ein*e Mitarbeiter*in. (In größerem Rahmen kennen wir das aus der deutschen Geschichte, aus den aktuellen Antiemanzipationsbewegungen, aus unserem Umgang mit der Not der Flüchtlinge, aus der industriellen Tierhaltung, aus der Schulmedizin. Zum Beispiel.)

Wenn es uns statt dessen gelingt, jedes einzelne Element, das uns als Mensch oder Organisation ausmacht, als Ressource zu schätzen und einzusetzen, sind wir auf dem besten Weg, unsere volle Kraft zu entfalten.

Meine Kund*innen sind vielfältig

Manchmal sage ich etwas salopp, dass es wohl kaum eine Zielgruppe gibt, mit der ich noch nicht gearbeitet hätte. Als Coachess, Trainerin oder Projektleitung hatte ich immer schon mit sehr unterschiedlichen Kund*innen zu tun. Als da wären:

Wiedereinsteiger*innen, Unternehmer*innen, Politiker*innen, Ausbilder*innen, Führungskräfte, Schüler*innen, (Sozial-)Pädagog*innen, Außendienstmitarbeiter*innen, Langzeitarbeitslose, Existenzgründer*innen, Studienabbrecher*innen, Ehrenamtler*innen. Etc.

Menschen mit körperlicher, geistiger oder psychischer Behinderung oder Erkrankung, Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen, Männer, Trans*, Lesben, Schwule, Menschen zwischen 16 und 60 Jahren.

20Jährige, die bereits die 2. Ausbildung geschmissen hatten. Eine kleine IT-Firma, die eine Kultur der Anerkennung einführen wollte. Jugendliche und Erwachsene unterschiedlicher sozialer und nationaler Herkunft mit Gewalt-, Flucht- und Diskiminierungserfahrungen. Führungskräfte, die ihre Performance in Verkaufs-, Beratungs- oder Mitarbeiter*innen-Gesprächen verbessern wollten. Sogenannte „Ungelernte“, die als Paketbot*in, Verkaufshilfe, Produktionshelfer*in ihre Existenz sicherten. Akademiker*innen, die eine Alternative zur klassischen Karriere suchten. Familienfrauen, die endlich was für sich tun und sein wollten. Politikerinnen, die an ihren Argumentationsfähigkeiten arbeiten wollten. Bestens ausgebildete Menschen, die feststellten, dass sie nicht länger 60 Stunden die Woche arbeiten wollten. Und mehr.

Menschen, die ihre Kommunikation verbessern wollen. Menschen, die ihre Konflikte in der Familie/Lebensgemeinschaft/Nachbarschaft, in oder zwischen Teams/Mitarbeitenden/Funktionseinheiten von Unternehmen oder Organisationen lösen wollen. Menschen, die etwas erreichen wollen, die sich orientieren oder ihre Lebenssituation verändern wollen.

Die Vielfalt meiner Arbeitsformen und Methoden eröffnet Möglichkeiten

Und weil ich auch in Sachen Methoden über eine Vielfalt verfüge, kann jede*r das bekommen, was nützlich und wirksam ist. Zumindest dann, wenn es um Kommunikation, Konflikte oder Ziele geht:

  • Das kleine Unternehmen bekommt Unterstützung in der Personalentwicklung durch Konzeption oder Durchführung praxistauglicher Trainings.
  • Die ehrenamtlich Engagierte trainiert ihre Argumentations- und Gesprächsführungs-Fähigkeit.
  • Die Führungskraft verfeinert im Einzelcoaching ihre Präsentationskompetenzen.
  • Das Paar verändert eingeschliffene Kommunikationsmuster im Coaching mit Psychodrama-Elementen.
  • Das Unternehmen entwickelt eine gesunde Kommunikations-Kultur mit systematischem Feedback, Mitarbeiter*innen-Gesprächen und Konfliktmanagement.
  • Die Familie im Erbrechtsstreit löst ihren Konflikt in der Familienmediation.
  • Das Team klärt seinen Grundsatzkonflikt mit der Führungskraft in der Wirtschaftsmediation.
  • Die Schulabgängerin erarbeitet im Berufswahl-Coaching eine berufliche Perspektive.
  • Der Einzelunternehmer erreicht im Erfolgsteam seine Ziele.
  • Die Beraterin erweitert in der Supervision ihre sozialen, methodischen und persönlichen Kompetenzen.
  • Der Selbständige richtet im Ziele-Coaching mit Hilfe von NLP-Elementen und astrologischer Beratung seine Geschäftsfelder neu aus.

Und alles unter dem Dach der Entfaltung. Mit dem Ziel, meine Kund*innen darin zu unterstützen, ihre eigene Vielfalt zu l(i)eben.

Spezielle Angebote mit der Vielfalt im Fokus

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Die Vielfalt ist Qualitätsmerkmal

In allen meinen Angeboten läuft die Vielfalt mit, auch wenn ich das nicht immer thematisiere. Wie ein Automatismus, der aus meinem beruflichen Background und meinem Herz für alles, was scheinbar „anders“ ist, resultiert.

Davon abgesehen liegt die Qualität in der Arbeit mit Menschen meiner Ansicht nach darin, den*die Einzelne in seiner*ihrer Vielfalt zu erfassen. Ein Coaching, ein Training, eine Mediation kann einfach keinen nachhaltigen Nutzen bringen, wenn ich solche zentralen Faktoren wie das Alter, die Geschlechtsidentität, die sexuelle Orientierung, die gesundheitliche Situation, die ethnische Herkunft oder die Weltanschauung (die sechs Diversity-Dimensionen) ausblende!

Und ich finde, es versteht sich von selbst, dass ich versuche, inhaltlich und sprachlich alle Dimensionen einzubeziehen. Es versteht sich von selbst, dass ich im Coaching mit meiner lesbischen Kundin nicht (nur) von heterosexuellen Kontexten spreche. Dass ich im Visions-Coaching nicht selbstverständlich von „Gott“ rede (abgesehen davon, dass das meiner eigenen Spiritualität nicht entspricht), wenn ich den spirituellen/weltanschaulichen Hintergrund meines Kunden nicht kenne. Ein Berufswahlcoaching macht nur Sinn, wenn ich die (biographisch und kulturell geprägte) Werte-Ebene und die gesundheitlichen und sprachlichen Implikationen einbeziehe. Eine Mediation in einem divers strukturierten Unternehmen führt nur dann zum Erfolg, wenn ich die Diversität der Teams mitbetrachte. Und selbstverständlich fließt mein Wissen aus der Genderforschung überall ein, vor allem im Kommunikationstraining und im Berufswahlcoaching.

Deshalb: Diversity ist immer!

Was ändert sich durch die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt?

Mit meiner Unterschrift habe ich mich bewusst in einen Kreis von Unternehmen und Organisationen gestellt, die in irgendeiner Form mit Diversity unterwegs sind. Weil ich es liebe und brauche, Teil einer Gemeinschaft zu sein, die zentrale Werte mit mir teilt. Und weil ich glaube, dass wir alle voneinander profitieren können. Und siehe da: kaum habe ich unterschrieben, werde ich mit nützlichen Unterstützungsangeboten durch das Charta-Team fast schon überschüttet. Danke dafür!!!

Im Rahmen der Charta habe ich mich u. a. verpflichtet,

  • „die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb und außerhalb der Organisation anzuerkennen, die darin liegenden Potenziale wertzuschätzen und für das Unternehmen gewinnbringend einzusetzen.
  • die Umsetzung der Charta zum Thema des internen und externen Dialogs zu machen.
  • über meine Aktivitäten und den Fortschritt bei der Förderung der Vielfalt und Wertschätzung jährlich öffentlich Auskunft zu geben.“

Wie die Auswirkungen dieses Commitments konkret aussehen werden, wird die Zeit zeigen. Für mich heißt das, das Thema Diversity noch bewusster, planvoller und zielgerichteter zu platzieren und in meine Angebote zu integrieren als ich es bisher – lediglich meinem inneren Motiv folgend – getan habe.

Und wahrscheinlich werde ich einen Schwerpunkt auf die Diversity-Dimensionen „Gender“,  „Sexuelle Orientierung“ und „Alter“ legen. Denn ich kann und will nicht alle Dimensionen mit gleicher Expertise und Gründlichkeit in mein Portfolio aufnehmen. So werde ich für die anderen Dimensionen (Ethnische Herkunft, Weltanschauung, Behinderung) Kooperationspartner*innen für mögliche gemeinsame Projekte suchen.

Auf alle Fälle bleibt’s spannend!

Ina Machold
DREILAND | Potenziale nutzen. Nachhaltig.

»Poten­ziale nach­hal­tig zu nut­zen, heißt, die Per­sön­lich­keit zu ent­fal­ten.
Die Per­sön­lich­keit als Mensch und die Per­sön­lich­keit als Orga­ni­sa­tion.«

Ich unterstütze seit 1996 Menschen darin, ihre persönlichen, beruflichen und politischen Potenziale zu entfalten.
Themenfelder: Kommunikation | Konflikte | Ziele

Unternehmen und Organisationen verändern durch meine Arbeit ihre Kultur.
Unternehmensprozesse: Führung | Kompetenz Management | Diversity Management

Diplom-Pädagogin und Mediatorin
Autorisierte Prozessberaterin für KMU bei unternehmensWert:Mensch
Mehr über meine Erfahrung, Arbeitsweise und Werte auf der DREILAND Website.